Renommierte Referenten bei AST Coach Clinic 2020

Mit dem kanadischen U17-Nationaltrainer Kirby Schepp, dem Head Coach von Sparta Bartringen, Pascal Meurs, und unserem Herren-Bundestrainer Henrik Rödl warten dieses Jahr erneut drei renommierte Referenten bei der Coach Clinic im Rahmen des 30. Albert Schweitzer Turniers auf. Alle Teilnehmenden dürfen sich also vom 16.-18. April 2020 neben hochklassigem Jugendbasketball auch wieder auf sehr interessante Vorträge freuen. Am 16. April kann ab 11 Uhr zunächst ganz in Ruhe eingecheckt werden, die erste 90-minütige Unterrichtseinheit beginnt dann um 13 Uhr. Um 14:45 geht es nach einer kurzen Pause auf dem Court mit sehr praxisorientierten Inhalten weiter, ehe später die AST-Partien zwischen Japan und der Türkei sowie Deutschland und Australien auf dem Programm stehen. Der Ablauf am Freitag ist ähnlich angelegt. Im Anschluss an die eigenen Veranstaltungen von 9 – 16:15 Uhr schauen sich die Teilnehmenden gemeinsam die beiden Halbfinals an. Zum Abschluss stehen am Samstag die vier abschließenden Spiele des prestigeträchtigen U18-Events an, darunter das Spiel um Platz 3 und natürlich vor allem das Finale.

In der Anmeldegebühr in Höhe von 229 Euro sind die AST-Tickets für die drei Clinic-Tage bereits enthalten. Für kleine Snacks und Getränke wird ebenfalls gesorgt, am Freitag ist auch ein Mittagessen inklusive. Die Unterrichtseinheiten finden diesmal in der Sporthalle der Alexander-von-Humboldt-Schule in Viernheim statt. Kooperationspartner der diesjährigen Veranstaltung ist erneut die FIBA Europe, wir bedanken uns an dieser Stele für die Unterstützung. Wie immer gilt die Coach Clinic als Fortbildung zur Lizenzverlängerung der A- und B-Lizenzen. Dazu gibt es eine Kooperation mit dem Basketballverband Baden-Württemberg für C-Trainer. Andere Landesverbände auf Anfrage. Die Anmeldung zur Coach Clinic ist unter www.dbb-trainer.de möglich.

Die Referenten der Coach Clinic im Überblick:

Henrik Rödl
Der ehemalige deutsche Nationalspieler und aktuelle Bundestrainer der Herren hat bereits mit 18 Jahren sein Debüt in der Nationalmannschaft gegeben. Zwei seiner größten Erfolge als Spieler feierte er im selben Jahr: den Gewinn der Europameisterschaft mit Deutschland sowie die US-Collegemeisterschaft mit den Tar Heels der University of North Carolina 1993. Bei der Weltmeisterschaft 2002 konnte er seiner Sammlung auch noch eine Bronzemedaille hinzufügen. Nach 178 Länderspielen in 15 Jahren beendete Rödl seine internationale Laufbahn.

2014 übernahm er die A2-Herren-Nationalmannschaft Deutschlands und gewann bei der Universiade 2015 im koreanischen Gwangju die Silbermedaille. Im Sommer 2016 wurde Rödl U20-Nationaltrainer beim DBB und verpasste mit seiner Mannschaft als Vierter der EM in Finnland denkbar knapp eine Medaille. Als Assistenztrainer erreichte er mit der Herren-Nationalmannschaft 2017 das EM-Viertelfinale und schaffte als Headcoach dann die Qualifikation zur WM 2019.

 

Kirby Schepp
Der Headcoach der University of Manitoba Bisons hat in den vergangenen 27 Jahren über 65 Teams trainiert und gerade sein elftes Jahr als Hauptverantwortlicher des Trainerstabs der Bisons beendet. Dazu trainiert er im dritten Jahr die kanadische U17-Nationalmannschaft der Herren. Trainer bei kanadischen Nachwuchsnationalmannschaften ist er seit elf Jahren, in denen er zahlreiche Teams erfolgreich coachte.

Zu seinen größten Erfolgen als Nationaltrainer im Nachwuchsbereich zählen eine Goldmedaille mit der kanadischen U19-Nationalmannschaft der Herren, für die er 2017 bei der WM in Kairo als Assistenztrainer tätig war. Außerdem konnte er ebenfalls als Assistent bei der U17 WM in Hamburg 2010 mit seinem Team die Bronzemedaille gewinnen. Als Cheftrainer der Herrennationalmannschaft Kanadas schaffte er 2018 Historisches. Bei den Common Wealth Games an der australischen Gold Coast gewann man mit Silber die erste Medaille der Verbandsgeschichte bei der Veranstaltung. In seiner Laufbahn hat Schepp unter anderem auch mit heutigen NBA-Spielern wie Andrew Wiggins, Anthony Shai Gilgeous-Alexander und RJ Barrett gearbeitet.

 

Pascal Meurs
Pascal Meurs ist aktueller Trainer des luxemburgischen Erstligisten Sparta Bartringen sowie Headcoach der EuroProBasket International Academy for professional players in Valencia. Als FIBA Instructor Worldwide hat er neben dem aktiven Coaching bereits zahlreiche Vorträge zu basketballspezifischer Inhaltsvermittlung im Training und weiteren Themen rund um die Arbeit mit dem orangenen Ball gehalten. Außerdem war er bereits als Statistikanalyst für die Pro Basketball League Belgium und TV-Experte im belgischen Fernsehen tätig.

 

 

 

 

Ausschreibung 2020 und Weihnachtsgrüße

Liebe Basketballfreundinnen und Basketballfreunde,

liebe Trainerinnen und Trainer,

das Jahr 2019 geht als ereignisreiches und erfolgreiches Jahr für das Lehr- und Trainerwesen im Deutschen Basketball Bund zu Ende. Wir können auf viele, außerordentlich erfreuliche Zahlen blicken. Daher ist die Vorfreude auf 2020 bereits groß.

Hier einige Eckdaten:

Die E-Learning-Plattform des DBB für Schiedsrichter, Trainer und Engagementförderung im Basketball hat bereits die 9.000-Teilnehmer-Marke überschritten! Der DBB konnte in diesem Jahr 57 neuen B-Trainer/innen sowie 14 neuen A-Trainer/innen zum Lizenzerwerb gratulieren. Ein Rückblick auf das Lehrgangsjahr 2019 zeigt, dass wir mit unserem reichhaltigen Aus- und Fortbildungsangebot die Bedürfnisse der Trainerinnen und Trainer weiterhin treffen. An den Veranstaltungen des DBB (Aus- und Fortbildung) nahmen in diesem Jahr fast 850 Personen teil. Im Rahmen der Minitraineroffensive der DBB Jugend und des Deutschen Basketball Ausbildungsfonds (einer Einrichtung von BBL und 2. Basketball-Bundesliga) wurden in 2019 dreizehn öffentliche Minibasketball-Clinics mit insgesamt über 530 Teilnehmenden organisiert bzw. angeboten.

Allen Referenten sowie insbesondere den Bundestrainern danken wir an dieser Stelle nochmals sehr herzlich für das große Engagement und die sehr ausgeprägte Bereitschaft.

Das Ziel eines interessanten und qualitativ hochwertigen Programms wird auch in 2020 ein zentrales Anliegen unserer Arbeit sein. So werden wir drei Jugendspitzensportlehrgänge (beim AST, WNBL TOP 4, Bundesjugendlager), drei große internationale Coach Clinics (AST Mannheim/Viernheim, NBBL/JBBL TOP 4, Supercup Hamburg) sowie nachfrageorientierte Lehrgänge zur Weiterbildung der Referenten aus den Landesverbänden anbieten.

Der Zugang zum Trainerportal bleibt weiterhin für alle Trainer und Trainerinnen mit einer gültigen Trainerlizenz kostenfrei. Der angekündigte Relaunch mit integrierter App-Nutzung wird in 2020 realisiert werden. Die Neuerscheinung des Basketball Kinderbuches „Ich lerne Basketball“ wird in 2020 realisiert.

Anmeldungen für das Aus- und Fortbildungsprogramm der Bundesakademie des DBB für das Jahr 2020.Weihnachtsbriefgrafik 2019

Weitere Infos rund um das Lehrwesen sind auf der Homepage des DBB www.basketball-bund.de bzw. auf dieserHomepage abrufbar.

Euch allen wünschen wir ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, Gesundheit, Erfolg und alles Gute für das neue Jahr 2020.

Mit sportlichen Grüßen,

Lothar Bösing

Vizepräsident Bildung und Sportentwicklung

Peter Radegast

Geschäftsführer Bundesakademie des DBB

 

Alexander May erhält Trainer-Diplom

Dreijähriger Studiengang an der Trainerakademie Köln des DOSB endet erfolgreich

Drei Jahre voller harter Arbeit, neuer Erfahrungen, regen Austauschs und sicherlich auch der ein oder anderen Schweißperle liegen hinter Alexander May (Foto links), der in der vergangenen Woche den Diplom-Trainer-Studiengang an der Trainerakademie Köln des DOSB mit seinem Diplom abgeschlossen hat. Drei Jahre studierte der Basketballtrainer berufsbegleitend an der Akademie. Zum bestandenen Abschluss gratulierte ihm Dr. Karsten Schul (Foto, rechts), Mitglied der Lehr- und Trainerkommission des DBB, der den Koordinator Peter Radegast vertrat.May Diplomübergabe Das anwendungsorientierte Studienprofil, das an den Anforderungen des Berufsfelds Trainer im Leistungssport ausgerichtet ist, zielt vor allem auf wissenschaftlich fundiertes trainingsmethodisches Können im Arbeitsprozess ab. Von allgemeinen, theoretischen, wissenschaftlich fundierten Grundlagen der Sportwissenschaft über die Spezialisierung in Form von interdisziplinär ausgerichteter Bearbeitung von konkreten Praxisfragen bis hin zu individualisierten Programmen im Basketball wurden die Inhalte des Studiums mit zunehmender Studiendauer immer stärker spezialisiert.
Der frischgebackene Absolvent May zieht eine positive Bilanz: „Die letzten drei Jahre waren schon sehr anstrengend, haben aber auch enorm viel bewirkt. Vor allem der Austausch mit den Trainern anderer Sportarten hat einen sehr hohen Benefit gebracht. So haben wir uns beispielsweise über verschiedene Probleme aus der täglichen Arbeit und über unserer Trainertätigkeit ausgetauscht." Besonders von den Eindrücken der Individualsportarten war der Hamburger Landestrainer beeindruckt: "Es war interessant zu sehen, welche ähnlichen Probleme es im Handball und Eishockey gibt, aber auch welcher Aufwand und Einsatz bei den Individualsportarten notwendig ist, um erfolgreich zu sein. Hier wird enorm abwechslungsreich trainiert, was ich sehr spannend fand."
Im Rahmen des Studiengangs musste May auch eine Abschlussarbeit schreiben. Hier wählte er das Thema "Entwicklung von Spielfähigkeit bei Jugendlichen im Sportspiel Basketball", für das er Experteninterviews mit drei großen Basketball-Programmen führte.
"Durch das Studium hat sich mein Blick auf die Trainertätigkeit und meine Trainerrolle geändert. Ich bin viel offener für neue Methoden geworden und richte den Blick viel stärker über den Tellerrand. Durch das viele Hinterfragen, bleibe ich bei Problemen sehr viel gelassener und nehme das größere Ganze stärker in den Blick."

Für solch eine Bereicherung der täglichen Arbeit, lohnen sich auch drei Jahre harte Arbeit!!!

 

Jugendspitzensportlehrgang in Heidelberg ein voller Erfolg

Trainer tagen im Rahmen des Bundesjugendlagers

Welche Softskills braucht der moderne Trainer? Um diese Frage ging es beim Jugendspitzensportlehrgang von Freitag bis Sonntag im Rahmen des Bundesjugendlagers in Heidelberg. Im Olympiastützpunkt besuchten 32 Teilnehmende die ausgebuchte Veranstaltung, bei der Nicholas Behne, Fabian Villmeter und Berthold Bisselik referierten. "Ein großes Kompliment an die Gruppe, die sich mit einer hohen Bereitschaft ausgetauscht und sehr offen diskutiert hat", lobte im Anschluss Peter Radegast, der Geschäftsführer der DBB-Bundesakademie.Jugendspitzensportlehrgang BJL ReferentenIn dem überwiegend mit Gruppenarbeit gestalteten Lehrgang beschäftigten sich die Trainer mit ihrer Rolle und der Trainingsgestaltung im Jugendbereich. Ziel war es, handlungskompetente Trainer, die in komplexen Situationen erfolgreich agieren und auf unvorhergesehene Anforderungen flexibel reagieren können, zu fördern. Es ging immer wieder darum, sich selbst den Spiegel vorzuhalten, um Selbst- und Fremdbild zu vergleichen. Während des Bundesjugendlagers beobachteten und beschrieben die Teilnehmenden hierzu nicht nur das Trainerverhalten der Coaches, sondern auch die Spielerinnen und Spieler, um deren Spielintelligenz und Kreativität zu analysieren. Diesem Themenkomplex widmeten sich auch die Praxiseinheiten in der Halle, bei denen es darum ging, wie sich Kreativität und Spielintelligenz trainieren oder durch Training fördern und entwickeln lassen. Hierbei spielt vor allem eine spielorientierte Annäherung eine Rolle. Dies steht im Gegensatz zu älteren vorwiegend technikorientierten Vermittlungsmodellen. Letztlich steht im Vordergrund, Spielformen abwechslungsreich und spielnah zu gestalten. Auch die Entwicklung einer Feedback-Kultur, in der es wertschätzende Rückmeldungen an Spielrinnen und Spieler ging, stand auf dem Programm. Dabei spielten sich die beiden Referenten Berthold Bisselik und Nicholas Behne geschickt die Bälle zu.
Einen interessanten Einblick in den Sommer mit der U16-Nationalmannschaft gab zudem Bundestrainer Fabian Villmeter. "Wir hatten eine gute Mischung aus Praxis, Gruppenarbeiten und Impulsvorträgen, die zu einer gelungenen Fortbildung führten", resümierte ein zufriedener DBB-Vizepräsident Lothar Bösing.

 

 

31 bestandenen Lizenzprüfungen in Heidelberg

Sehr erfolgreicher Prüfungsmarathon in Heidelberg

Neue Trainer braucht Basketball-Deutschland. Deshalb fanden am vergangenen Wochenende, vom 29. August – 01. September bei teils tropischen Temperaturen im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg die Prüfungen der A-Trainer und der B-Trainer/innen statt. Zum zweiten Mal wurde dieses Format in einem gemeinsamen Lehrgang durchgeführt und hat sich wieder bewährt. Insgesamt 20 neue B-Trainer/innen und 11 neue A-Trainer konnten so begrüßt werden. Die Voraussetzungen waren dabei äußerst gut: Kurze Wege zur Cantina und kostengünstige Übernachtungsmöglichkeiten für die Prüflinge im OSP.
Das zweite Mal fand der Prüfungsblock an vier Tagen statt. Das neue Angebot, auch Prüfungen am Donnerstag und Freitag abzunehmen, fand bei den Teilnehmern wieder regen Anklang. So konnten viele hauptamtliche Trainer auch wochentags geprüft werden, um dem Spiel- und Trainingsplan der Arbeitgeber zu entsprechen.Trainer A B Prüfungen Heidelberg 2019

„Das Format hat sich bewährt und wird im nächsten Jahr wieder so angeboten. Ein großer Dank geht auch an die beiden Demoteams der SG Mannheim (Donnerstag/Freitag), die Unterstützung durch drei Spielerinnen des USC Heidelberg fanden, und BIS Baskets Speyer (Samstag/Sonntag)“, erklärt Peter Radegast, der Geschäftsführer der DBB-Bundesakademie.

Bestandene A-Lizenzen:
Stephan Blode (Rist-Wedel), Marius Graf (Vechta), Torben Haase (Schenefeld), Marc Hahnemann (Tawern), Mohammed Hajjar (Langenhagen), Steffen Hamann (München), Cedric Hüsken (Gelsenkirchen), Jonas Jönke (Düsseldorf), Thomas Koch (Oberursel), Beatrix Waffenschmied (Bonn), Constanze Wegner (Osnabrück)

Bestandenen B-Lizenzen:
Katharina Arnold (Köln), Christoph Baum (Dossenheim), Justinas Brazauskas (Nürnberg), Matthias Dönges (Trebur), Dino Erceg (Neu-Ulm), Fabian Franz-Gerstein (Freiburg), Konstantin Hammerl (Nördlingen), Felix Hilgart (Bamberg), Nikola Jocic (Bamberg), Florian Kirsch (Saarlouis), Liridon Kqiku (Heidelberg), Sherman Lockhart (Lahnau), Marco Moroder (München), Salih-Gökhan Özbas (Göttingen), Anastasios Reizoglou (Hamburg), Rok Resnik (Erlangen), Drazan Salavarda (Karlsruhe), Jan Schroeder (Würzburg), Theodis Tarver (Waldmohr), Sergey Tsvetkov (Villingen-Schwenningen)

Als Prüfer fungierten:
Robert Bauer, Heimo Förster, Carl Mbassa, Klaus-Günther Mewes, Karsten Schul, Olaf Stolz und Helmut Wolf.